Mythos Mazedonien zwischen Ohrid und Thessaloniki

Ohrid, Heraclea, Vergina, Thessaloniki, Stationen dieser Reise, waren Herzstück des Königreiches Philipps II, Mazedonier durch und durch und Vater Alexander des Grossen. Die Römer nahmen es sich auf der „Via Egnatia“ zwischen Durres und Konstantinopel. Byzanz brachte Hochblüte und Slawisierung, selbst die Goldene Pforte aus Istanbul änderte nichts: der Mythos Mazedonien bleibt ungebrochen, bis heute.

Unsere Lieblingsreise auf dem Balkan spürt dem Mythos „Mazedonien“ nach. In Gesprächen mit Fachleuten hören wir Meinungen, was es mit Namen und Flagge des 1991 unabhängig gewordenen Mazedoniens auf sich hat. Vor allem aber besuchen wir die antiken Kultstätten und Goldschätze, die byzantinischen Klöster und Festungen und freuen uns am Leben der Städte und der Ruhe der Berge zwischen den mazedonischen Seen und der griechischen Ägäis.

Programm

So-So

1.-  2. Tag: Zürich, Osogovski, Skopje
Flug Zürich-Ljubliana-Skopje. Empfang durch unseren Reiseleiter. Zeit und Nacht im Kloster Osogovski. Wanderung in den umliegenden Wäldern. In Skopie Altstadtführung  mit Festung. Gespräch mit Historiker zum Kulturraum Mazedonien.

3. Tag: Tetovo: Sharena, Baba Teke
Tetovo, heimliche Hautstadt der mazedonischen Albaner, überrascht mit der bunten Sharena-Moschee. Gespräch mit dem Imam des spirituellen Bektaschi Ordens im Derwisch Kloster Arabati Baba Teke (14.Jh.).

4. Tag: Ohrid, Perle von Byzanz
Grossartig: Ohrid, einst Zentrum slawischer Kunst unter Byzanz (UNESCO). Stadtführung zur Festung Zar Samuils und den berühmtesten Kirchen wie der Sv. Bogorodica, der frühchristliche Basilika Plaosnik und der Sv. Kaneo. Blendend, die Stimmung in Altstadt und an „Ohridhäusern“. Klosterhotel Sveti Naum.

5. Tag: Bergdorf Brajcino
Der Engel im Kirchlein von Kurbino ist eine Rarität. Ausspannen im abgelegenen Bergdorf Brajcino im NP Pelister, einem Projekt der Pro Natura! Warme Gastfreundschaft bei Privat.

6. Tag: Heraklea, Vergina
Der antiken „Via Egnatia“ folgend zum Rundgang im quirligen Bitola. In Heraklea Mosaike der Römer und Byzanz. Darunter liegt die Stadt König Philipps II. Grenzübertritt. Das Philipp-Grab in Vergina enthielt den goldenen Larnax mit dem Stern von Vergina als Grabbeilage. Sensationell, UNESCO-Welterbe. Fachführung.

7. - 8. Tag: Vergina, Thessaloniki
Leichte Wanderung zu den Palastruinen von Philip II. im nahen Pieria Gebirge. Stadtführung in „buzzling Saloniki“, das Leben geht weiter! Weisser Turm, Kastro Viertel, Freizeit. Am Tag 8. Optional, öffentliche Ausflüge nach Chalikidiki, Umfahrung von Berg Athos mit Boot, Busfahrt zu den Metora Klöstern oder nach Kavala und Philippi.

9. Tag: Thessaloniki, Zürich
Gespräch mit Archäologieexpertin und Führung mit ihr durch das herausragende Antiken Museum von Saloniki. Einmalig die Schätze, wunderbar ausgestellt. Griechische Küche zum Abschied. Rückflug nach Zürich.