Rumänien
Ein Land im Umbruch. Seit 1.1.2007 ist Rumänien Mitglied der EU. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr für einen vielleicht letzten Besuch der alten Kultur-Landschaften, bevor der authentische Charakter der Regionen von der Globalisierung ausradiert wird. Noch können wir im direkten Gespräch mit den letzten "gebliebenen Sachsen" autobiografische Geschichten hören aus der Zeit der Hochblüte Siebenbürgens, noch hat der Massentourismus das Land verschont...
Im „goldenen Zeitalter“ des Fürstentums Moldau entstanden die weltberühmten orthodoxen Klosterkirchen, die innen und aussen wie „Biblias pauperum“ bemalt sind; heute allesamt „UNESCO-Kulturerbe“. Auf dieser kulturhistorischen Reise besuchen wir die schönsten Klöster zwischen Iasi und Czernowitz, spüren der wechselvollen Geschichte nach und wagen den Blick in die Zukunft.
Im 13. Jh. gründeten die Siebenbürger Sachsen 241 Ortschaften, 7 Burgstädte und 300 Wehrkirchen. Nach Jahrhunderten der Blüte fegte der Exodus der Sachsen in den 80er Jahren die Dörfer leer. Wir besuchen die grossen Orte des alten Siebenbürgens erfahren im Gespräch mit Rumänen und Sachsen mehr über den spannungsreichen „Weg nach Europa“. Wir übernachten bei den Zipsern in stimmigen Quartieren, fahren mit der letzten Waldbahn von der Dampflok gezogen mit den Holzfällern ins Wassertal hoch, bestaunen die Baukunst der Holzkirchen in der Maramuresch und übernachten bei Nonnen in kunstvollen Klöstern.
Begegnung mit dem Ochsenwagen - und bisweilen auch mit Bären, Luchs und Wolf. So oder ähnlich muss wohl die Schweiz im 19. Jh. ausgesehen haben! Wir wandern am Fusse der Karpaten, wo die Landwirtschaft seit Jahrhunderten ökologisch ist, die Hirten ihre Kühe und Wasserbüffel auf den Magerwiesen weiden. Das 5640 km2 grosse Donaudelta ist eines der letzten grossen Naturparadiese Europas und Lebensraum für über 4000 Tier- und 1600 Pflanzenarten. Sie reisen an die schönsten Punkte des Deltas.
















