Selbstfahrerreise durch Albanien

Mag sein, dass es interessantere Länder in Europa gibt, welche mit Kulturgütern aller Arten aufwarten können. Gerade aber das Protzen ist nicht der Albaner Ding. Sie sind lebensfrohe, offene Menschen, die ihre Freiheit nach viel zu langen Jahren unter einer unvorstellbaren Diktatur in vollen Zügen geniessen. Der Bruch mit der Vergangenheit ist in Albanien wie in keinem unserer Reiseländer zu spüren. Es ist gerade diese daraus hervorgehende Dynamik, welche Albanien als Reiseland so attraktiv macht. Kommt dazu dass die Albaner ein lustig Völklein sind, die Lebensgenuss vor Rappenspalterei stellen. Sie pflegen eine überaus gute Küche, spritzige Weine und vor allem eine grosszügige Gastfreundschaft, die jeden Westler erblassen lässt. Wir finden es ist Zeit, da hinzugehen!

Bei uns mit Führungen wo’s immer geht, guten Hotels oder stilvollen Guesthouses. Einkehr auch Privat. Unser Tipp: besuchen Sie die Stadtmärkte. Als Frau erhält man rasch mal eine Blume, als Mann ein Lächeln.

Programm

Sa-Sa

1. Tag: Tirana
Individuelle Anreise nach Tirana. Pickup durch Stadtführer, Entgegennahme des Mietautos. Es geht zum Rundgang. Zwischen Moscheen und Kirchen, buzzling Tirana. Abend im Serail essen oder in der trendy Bar ein Häppchen picken?

2. Tag: Apollonia, Vlore
Via Elbasan nach Fier. Abstecher zum Kloster Ardenica oder Schwumm in der Lagune Karavastase. Tagesziel ist Apollonia, die immerhin wichtigste römische Stadt an der Via Egnatia (7.Jh.v.Chr.). Wo lebten all die 60’000 Einwohner? In Flora gutes Hotel und bestes Restaurant, wie wir finden.

3. Tag: Riviera, Saranda
Die neue Küstenstrasse ist ein Muss. Auf dem Llogorase Pass beim Imker Honig kaufen. In Himara in der Festung nach Illyrern Ausschau halten oder am Strand Fisch essen. In Saranda unbedingt zur Burg: Blick auf Korfu bei feiner Küche.

4. Tag: Butrint, UNESCO Welterbe
Führung durch die antike Festungsstadt Butrint; von Thrakern gebaut, von Römern erweitert, von Normannen und Venezianer dominiert, von Franzosen und Türken kontrolliert. Gutes Hotel in Saranda.

5. Tag: Gjirokastra, UNESCO Welterbe
Gjirokastra, gilt neben Berat als schönste Stadt Albaniens. Jedes der berühmten Gjirokastra Häuser war zugleich eine Festung, sehr durchdachte Bauweise. Privatführung. Nacht in Guesthouse im Stil der Stadt.

6. Tag: Berat, UNESCO Welterbe
Wenn die Strasse fertig ist, auf der schönen Inlandroute via Fier nach Berat. Privatführung durch die Stadt der tausend Fenster. Unbedingt zum Markt. Guesthouse im Stil der Stadt.

7. Tag: Durres
Nach Durres, Start der Via Egnatia für die Römer. Führung zum Amphitheater und Antikenmuseum. Keine Langeweile in der Freizeit. Gutes Hotel, viele Restaurants.

8. Tag: Skanderbeg!, Zürich
Man soll Albanien nicht verlassen ohne nicht das Museum für den Strategen und Nationalhelden Skanderbeg besucht zu haben. Führung. Zum Airport, individuelle Rückreise.